Erscheinungsbild und Charakter
Chinese Crested Dogs gehören
zu den kleinen Begleithundrassen.
Sie werden etwa 3 - 5,5 kg schwer bei einer Schulterhöhe von
25-38cm.
Der ursprüngliche in Afrika vor ca 4000 Jahren natürlich
entstandene "Cobbytype" ist kräftig gebaut.
Durch die Selktion einiger Züchter erscheinen in den letzten
Jahren auch zierlichere Exemplare
die dann dem "Deertype" entsprechen.
Vom Wesen her sind sie überdurchschnittlich intelligent, verspielt,
verschmust und sehr treu.
Der Chinese Crested Dog hat die Fähigkeit, unendlich viel Liebe
zu geben.
Er ist sehr feinfühlig und stellt sich schnell auf andere Lebewesen
ein.
Er geht Streit und Lärm lieber aus dem Wege.
Daher kann er auf fremde Menschen und Hunde auch mal reserviert wirken.
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Er ist stets freundlich und nie bösartig, er mag Kinder und verträgt
sich auch mit Tieren anderer Rassen.
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..
Darüber hinaus sind sie für jedes Spiel zu haben, würde
aber nie zubeißen.
Im Gangbild wirken sie
leichtfüßig und wendig. Alles im Allen im Wesen und Auftreten
ein wenig wie eine Fee.
So kamen wir zu unserem Zwingernamen: "Vom Feenmond"
.
Die Fellbehaarung
Es gibt Chinese
Crested Dogs in 3 Fellvariantionen:
1. Der Powderpuff
(Anika
vom Feenmond)
Der Powderpuff ist ein langhaariger Hund, den man immer wieder das
Gesicht scheert, so dass ein ausgewachsenes,
gut behaartes Tier einem kleinen Afghanen zum verwechseln ähnlich
sehen kann. Er ist der gemütliche Vertreter seiner Rasse.
2. Der Chinese Crested
(nackt)
(
Silver Bluf´s Versage)
Der Chinese Crested in seiner Ursprungsform ist am Kopf, Nacken, den
Füßen und am Schwanz behaart. Die Hautfarbe färbt
sich im Sommer dunkler als in den Wintermonaten. Die Nackthunde sind
agiler im Verhalten, sie haben einen schnelleren Stofwechsel sowie
eine dickere Haut als die Powder Puffs und können auch im Winter
ohne Mantel gassi gehen.
3. Der Chinese Crested
(seminackt)
(Afie´vom
Feenmond als Welpe)
Der Chinese Crested seminackt ähnelt seinem nackten Vertreter,
wenn man ihm die Körperbehaarung scheert. (siehe Foto) Unbehandelt
trägt der Hund über den Ganzen Körper oder über
die Rückenpartien verteilt einen leichten Flaum.
Allen Chinese Crested
Dogs ist es gemeinsam, dass sie ihr Haarkleid nicht wechseln, was
sie äußerst pflegeleicht macht.
Die Herkunft
der Chinese
Crested Dogs ist bis heute nicht eindeutig geklärt.
Man vermutet, dass haarlose Hunde seit 2000 v. Chr. existieren.
Durch Deutung archäologischer Funde haben Historiker nachgewiesen,
dass es haarlose Hunde in Afrika, der Türkei, Portugal, Indien,
Mexiko, Zentral- und Südamerika, China und den Philippinen gegeben
hat.
Es wird davon ausgegangen, dass der heutige Chinese Crested von afrikanischen
haarlosen Hunden abstammt und nicht wie bisher angenommen, seinen
Ursprung in China hat. Während der Han-Dynastie (202 v. Chr.
Bis 220 n. Chr.) wurde aus den afrikanischen haarlosen Jagdhunden
ein kleinerer, dem chinesischen Schönheitsideal entsprechender
Hund gezüchtet. Genaue Aufzeichnungen über die Existenz
des Chinese Crested tauchten zwischen 1700 und 1800 auf, als französische,
britische und portugiesische Entdecker über diese Hunderasse
aus Asien berichteten.
Mitte des 18. Jahrhunderts brachte der englische Ausstellungsrichter
W.K.Taunton seltene Hunderassen von seinen Weltreisen mit. Die Zucht
seiner Chinese Crested Dogs fand bei den Ausstellungsrichtern keine
Anerkennung, sie lehnten eine Bewertung ab. Daraufhin wurden die Hunde
als Kuriosität im Londoner Zoo ausgestellt. Schließlich
war man erst 1885 bereit, diese Hunderasse auf Ausstellungen zu dulden.
Es war lange Zeit still um diese Hunde, bis 1969 eine neue Blutlinie
aus den USA nach England kam. Noch im selben Jahr wurde der 1. Chinese
Crested Dog-Club gegründet. Seit 1986 findet man nun regelmäßig
diese exotische Hunderasse auf weltweiten Ausstellungen.